Betriebliche Gesundheitsvorsorge wird belohnt

 

 

Aktive Gesundheitsförderung zahlt sich aus. Denn nur gesunde Mitarbeiter machen ein Unternehmen leistungsfähig. Arbeitgeber, die das verstanden haben, übernehmen die Kosten für gesundheitsfördernde Maßnahmen ihrer Mitarbeiter gern.

Kein Arbeitslohn bei überwiegend betrieblichem Interesse

Kann der Arbeitgeber nachweisen, dass er ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse verfolgt, sind die Aufwendungen für gesundheitsfördernde Maßnahmen Betriebsausgaben und für den Arbeitnehmer kein Arbeitslohn. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen der Vorbeugung spezifisch berufsbedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen dienen, z. B. bei Bildschirmtätigkeit.

500 Euro für die Gesundheit sind steuerfrei

Dagegen sind Leistungen, die den allgemeinen Gesundheitszustand des Arbeitnehmers verbessern oder der betrieblichen Gesundheitsförderung dienen, zwar grundsätzlich Arbeitslohn, aber bis maximal 500 Euro jährlich pro Arbeitnehmer lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Gefördert werden auch Zuschüsse des Arbeitgebers für außerbetriebliche Präventionsmaßnahmen. Die 500 Euro stellen dabei einen Freibetrag dar, d. h. ist die Maßnahme teurer, ist nur der übersteigende Teil lohnsteuer- und sozialabgabenpflichtig. Voraussetzung ist allerdings, dass die Leistungen bzw. Zuschüsse zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht werden. Gesundheitsleistungen, die durch eine Umwandlung des laufenden Gehalts finanziert werden, sind dagegen komplett steuer- und sozialabgabenpflichtig.

Steuerlich begünstigt sind grundsätzlich nur Präventionsangebote, die zertifiziert wurden und folgende Gesundheitsziele verfolgen:

  • Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates
  • Gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz
  • Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung
  • Tabak- und Alkoholkonsum reduzieren
  • Erkrankungsrisiko von Diabetes mellitus Typ II senken
  • Mortalität bei Brustkrebs mindern, Lebensqualität erhöhen
  • gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung
  • depressive Erkrankungen verhindern, früh erkennen, behandeln
  • gesund älter werden

Nicht gefördert werden Maßnahmen, bei denen die Gesundheitsförderung gegenüber dem Komfortaspekt eine ganz untergeordnete Rolle spielt (z. B. Wellnessmassagen).

Tipp

Nicht nur vollbeschäftigte Arbeitnehmer sind begünstigt, sondern auch Teilzeitbeschäftigte, Mini-Jobber und Gesellschafter-Geschäftsführer.

(Stand: 14.06.2017)

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