Entwarnung bei Geschenken an Geschäftspartner

Pauschalsteuer bleibt unberücksichtigt

 

Ob privat oder geschäftlich: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Doch bei Geschenken an Geschäftsfreunde trübt die steuerliche Behandlung schon seit Langem die Freude, denn für den schenkenden Unternehmer können Geschenke schnell teurer werden, als ursprünglich gedacht: Sie sind nur bis zu einem Wert von insgesamt 35 Euro pro Jahr und Empfänger als gewinnmindernde Betriebsausgabe abzugsfähig. Das bedeutet, dass Geschenke von mehr als 35 Euro in vollem Umfang aus versteuertem Einkommen gezahlt werden müssen. Zudem muss der schenkende Unternehmer alle Geschenke getrennt und einzeln von den anderen Betriebsausgaben erfassen, z. B. auf einem separaten Konto in der Buchführung. Anderenfalls wird ihm auch für Geschenke bis 35 Euro der Betriebsausgabenabzug verwehrt. Doch damit nicht genug. Für den beschenkten Geschäftspartner ist das Geschenk grundsätzlich als Betriebseinnahme zu erfassen. Damit sich aber wenigstens der Empfänger ungetrübt über das Geschenk freuen kann, darf der Schenkende eine pauschale Steuer in Höhe von 30 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer übernehmen. Er hat den Beschenkten dann mit einer Zuwendungsbestätigung darüber zu informieren, dass er die Steuer übernimmt.

Pauschalsteuer ist (doch) kein Geschenk
Nachdem die obersten Finanzrichter in der übernommenen Pauschalsteuer ein weiteres Geschenk sahen, welches in die 35-Euro-Grenze einzubeziehen ist, können Unternehmer jetzt aufatmen. Erfreulicherweise hält die Finanzverwaltung an ihrer Vereinfachungsregelung fest. Die Pauschalsteuer darf bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmern weiterhin auf einen Wert des Geschenks von 35 Euro zuzüglich Umsatzsteuer erhoben werden. Bei Unternehmern, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, weil sie umsatzsteuerfreie Leistungen erbringen, wie beispielsweise Ärzte, darf das Geschenk einschließlich Umsatzsteuer nur 35 Euro kosten. Sofern die 35-Euro-Grenze nicht überschritten wird, ist auch die 30-prozentige Pauschalsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer als Betriebsausgabe abziehbar. Ist das Geschenk teurer, dürfen weder die Aufwendungen für das Geschenk noch die übernommene Pauschalsteuer den gewinnmindernd berücksichtigt werden.

(Stand: 27.09.2017)

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